Freitag, 7. Juni 2013

Geistiges Heilen - Praktische und spirituelle Ethik als Arbeitsgrundlage für Geistiges Heilen

Die Ethik spielt in der spirituellen Arbeit speziell in der Geistheilung und bei Heilerausbildungen eine ganz entscheidende Rolle.

Oftmals ist die Arbeit der Geistigen Heiler und der Spirituellen Lehrer in Verruf gekommen, weil es "schwarze Schafe" gibt, die den Vertrauensvorschuss ihrer Schüler und Klienten missbrauchen und diese im Extremfall sogar in lebenslange Abhängigkeiten bringen. Gerade wenn man sich den Anspruch gibt, in Einklang mit dem Göttlichen Willen, der Universellen Göttlichen Liebe und den Universellen Gesetzen zu arbeiten, ist allerhöchste Verantwortung gefragt.


Dem hat der Dachverband Geistiges Heilen DGH e.V. Rechnung getragen, in dem er eigens Ethik-Richtlinien aufgestellt und zur Überwachung deren Einhaltung durch seine Mitglieder eine Ethik-Kommision eingerichtet hat. Dorthin können sich Schüler und Patienten wenden, falls es zu Problemen mit Heilern kommt.

Als "spirituelle Ethik" bezeichne ich die ethischen Arbeitsgrundlagen, die auf der Beachtung der Universellen Gesetze, besonders dem Gesetz des Freien Willens beruhen. Um einem Menschen nachhaltig und umfassend helfen zu können ist es unabdingbar, seine Erkrankungen oder seine Lebenskrisen im Zusammenhang mit der Entwicklung und den Wünschen seiner Seele und im Kontext der in den vergangenen Leben entstandenen karmischen Verpflichtungen zu sehen. Ein Mensch kann nur dann dauerhaft geheilt werden, wenn seine Seele die Krankheit nicht entweder als Impuls zur Veränderung von Verhaltens-, Glaubens- und Denkgrundsätzen benötigt oder sich die Krankheit als spezielle Erfahrung - auch als Erfahrung für die Umwelt - ausgesucht hat.

Die Geistige Heilweise benötigt also immer die Ergänzung durch die Transformation alter Muster, aber auch die Rückfrage nach dem Zweck der Krankheit. Mancher Mensch profitiert vom sogenannten "Krankheitsgewinn", d.h. er erhält durch seine Erkrankung die Zuwendung von seinen Mitmenschen, die er glaubt ohne seine Erkrankung nicht erhalten zu können. Hier ist es notwendig, ihn zum Erkennen seines wahren Wertes zu führen und das Vertrauen zu geben, dass er immer Zuwendung erhält, einfach deshalb, weil er ein Kind Gottes ist.

Der zweite wichtige Schritt ist es, den Klienten oder Patienten wieder zu seiner Eigenverantwortung zurückzuführen. Nur dann, wenn er bereit ist, die Verantwortung über sein Leben zu übernehmen, kann er dieses machtvoll und positiv gestalten und seine vielleicht früher vorhandene Opferrolle verlassen.

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